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Sonnenbrillen Kaliber: 54mm, Stegbreite: 20mm, Bügellänge: 140mm 100% Baumwolle Modellnummer: 13QS Materialien: Plastik

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Inhaltsverzeichnis

Die Morphologie (auch Morphemik genannt) ist kurz gesagt „Die Lehre von der Form“. Der Terminus „Morphologie“ wurde von Johann Wolfgang Goethe geprägt und als Wissenschaft „die sowohl die speziellen, als auch die allgemeinen Strukturgesetzmäßigkeiten der von anderen Wissenschaften behandelten Gegenstände erfassen soll“ begründet. Allerdings ist die von ihm geforderte „ Allgemeine Morphologie“, die disziplinübergreifend agieren sollte, um eine Art Ranking der Wissenschaften und ihren direkten Vergleich zu ermöglichen, aus heutiger Sicht unmöglich, da die Vielfalt und Komplexität der Wissenschaften zu umfangreich geworden ist und die einzelnen Wissenschaften zuviele Spezialgebiete und Untergliederungen beinhalten.

Ab dem 19. Jahrhundert hat sie sich als linguistische Wissenschaft etabliert, vor allem wegen drei wichtigen Entwicklungen im Bereich der Germanistik und Sprachenforschung:

Wichtige Vertreter der Morphologie waren z.B. J. W. Goethe, Jacob Grimm, Franz Bopp und Paul Hermann

Morphologie wird traditionell als die „Lehre von den Formen der Wörter“ definiert. Wie einige andere Begriffe in der Linguistik, kann „Morphologie“ sowohl ein Teilsystem der Sprache (und einzelner Sprachen) bezeichnen, als auch ein Teilsystem der Linguistik, die dieses System analysiert und beschreibt. Sie bildet das Bindeglied zwischen der Semiotik (diese untersucht den Inhalt unabhängig vom Ausdruck) und der Phonologie/Phonetik (sie untersucht den Ausdruck unabhängig vom Inhalt). Die Morphologie untersucht die Form des Wortes und seine Bedeutungs- und Lautstruktur in ihrer Wechselbeziehung.

Der Begriff der Form findet sich auch im Alltagsgebrauch (Form eines Baumes, Form einer Melodie) und beschreibt die sicht- oder hörbare (sinnlich zugängliche) Gestalt von Objekten, also sozusagen die „äußere Seite“. In der Linguistik gibt es die lautliche und graphische Form von sprachlichen Zeichen: Die sprachlichen Zeichen Bund und bunt besitzen die gleiche lautliche Form bunt , die zwar phonologisch exakt gleich ist, dennoch besitzen beide Wörter eine unterschiedliche Semantik. Form bezeichnet auch die Gesamtheit der Relationen, die zwischen den Elementen eines Systems existieren, also die Struktur eines Systems: Die Form von Wirtschafts-, Sternen- oder Flexionssystemen: Hund als Nominativ (Der bellende Hund) oder Akkusativ (Ich höre den bellenden Hund) im Singular besitzt zwar die gleiche phonologische Struktur, aber beschreibt unterschiedliche Flexionsformen und nimmt damit im Akkusativ andere Funktionen im "System" des Satzes ein als im Nominativ.

Der Inhalt ist die „Gesamtheit, der einem Ding innerlich zukommenden Eigenschaften im Gegensatz zu dessen äußeren Eigenschaften“. Form und Inhalt sind immer aufeinander angewiesen, denn Form ist immer Form eines Inhalts und Inhalt existiert immer in einer bestimmten Form.

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Bürgerrecht

Schweiz am Wochenende

11.11.2017 um 18:00 Uhr

Die Familie Halili blickte 2006 in eine unsichere Zukunft. (Archiv)

© N. Lorandi

Die Halilis haben im Kampf um ihre Einbürgerung einen Teilsieg erzielt. Den Entscheid gegen den Familienvater ziehen sie aber weiter.

Die Halilis kämpfen weiter. Letztes Jahr hatte die kosovarische Familie Beschwerde gegen den im Mai 2016 gefallenen Entscheid der Bürgergemeindeversammlung Bubendorf eingelegt, wonach die Familie nicht eingebürgert werden soll. Ende Oktober nun hat der Baselbieter Regierungsrat über diesen Rekurs befunden und sich dabei nur teilweise hinter die Halilis gestellt.

Familie fechtet Entscheid an

Der Regierungsrat hat Meriton Halili, den Sohn der Familie, eingebürgert. Über das Gesuch von Mutter Buge Halili muss die Bürgergemeindeversammlung Bubendorf nochmals abstimmen. Das Gesuch von Vater Hamdi Halili hingegen lehnt auch der Baselbieter Regierungsrat ab.

Diese Entscheide möchte die Bürgergemeinde Bubendorf vollumfänglich akzeptieren. Die betroffene Familie selbst hingegen fechtet die Ablehnung des Gesuchs des Vaters allerdings an, wie deren Anwalt Dieter Gysin auf Anfrage mitteilt. Somit wird sich das Kantonsgericht mit dem Fall befassen müssen.

Wie die Regierung zu ihrem Entscheid kam, möchte sie auf Anfrage nicht kommentieren, da es sich um ein laufendes Verfahren handle.

Da die Halilis ein gemeinsames Einbürgerungsgesuch gestellt hatten, wurde 2016 die gesamte Familie von den Bubendörfern abgelehnt. In der geheimen schriftlichen Abstimmung war jedoch für jedes Familienmitglied ein eigener Zettel verteilt worden. Dort wurde für Sohn Meriton Halili mehrheitlich ein Ja angekreuzt. Bei Buge Halili soll die Nein-Mehrheit nur um eine Stimme überwogen haben.

Erst Solidarität, dann Ablehnung

Die Familie Halili hatte 2005 erstmals Bekanntheit erlangt, als der Bund das Ehepaar und seine beiden kleinen Söhne zurück in den Kosovo schicken wollte. Zahlreiche Bubendörfer wehrten sich damals dagegen und die Kirche genehmigte der Familie Asyl. 2006 lenkten die Behörden ein und gewährten den Halilis das Aufenthaltsrecht.

Als sich das Ehepaar und der ältere Sohn – der jüngere sistierte das Gesuch aufgrund von Prüfungen – 2016 um ihre Einbürgerung bemühten, war die Solidarität allerdings verflogen. Die Bürgergemeindeversammlung lehnte das Gesuch ab, obwohl die kosovarische Familie die formalen Voraussetzungen wie die Wohnsitzdauer erfüllt hat.

Für Schlagzeilen sorgten damals vor allem die Gründe, die von der Versammlung vorgebracht wurden. Unter anderem wurde den Halilis vorgeworfen, sie hätten in der Öffentlichkeit schon Trainerhosen getragen und ihr Autoalarm sei wiederholt losgegangen.

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